Tanzania jubelt trotz Niederlage über den ersten Titel der Vereinsgeschichte und bedankt sich für den engagierten Einsatz der Kolumbianer, ohne den der Titel nicht möglich gewesen wäre ... Möge das Frachtschiff voll mit Krokrodilsteak und Pombe ein kleines Trostpflaster für die Kolumbianer sein ...
Welch Dramatik im Spiel Kolumbien vs. Deutschland. Ein Spiel, welches man so eigentlich im Finale erwarten würde, wie in der 16. NL-Saison.
Am Ende ist es genau ein Unentschieden zu viel, welches Kolumbien die Finalrundenteilnahme verwehrt.
Eines zeigt die Saison, die Leistungsdichte hat deutlich zugenommen, bis auf Team Kasachstan, welches sich noch im Aufbau befindet, muss jeder Punkt gegen jedes Team erkämpft werden und ist kein Selbstläufer. Auch das Glück muss einem Team wohlgesonnen sein, die Chancen genutzt werden.
Tanzania erreicht sensationell erstmals den Meistertitel, wobei das ”sensationell” eigentlich zu streichen ist, denn Tanzania ist in den vergangenen 4 Spielzeiten die konstanteste Mannschaft gewesen, stets unter den Top 3, eine Leistung die kein anderes Team in dieser Zeit erreichen konnte.
Tanzania spielt seit der 12.NL Saison mit, bemerkenswert dabei ist, dass das Team mit den ersten Tanzanischen Spielern überhaupt, gegründet wurde. D.h. es keinen Pool an Spielern gab, auf den das Team aufgebaut werden konnte, sondern erst im Laufe neuer Spieler das Team entstand und sich mittlerweile zu einer wirklich schlagkräftigen Truppe entwickeln konnte.
Manager Eugen kann sich quasi als Gründungs-Mythos in die tanzanischen Geschichtsbücher eintragen, denn es ist seinem Vorschlag geschuldet, dass Tanzanische Spieler das Ultrasoccer-Universum erobern konnten. ;-)
Viel Erfolg in der Finalrunde.
Tony, vielen Dank für deine Laudatio! Ich wünschen allen Viertelfinalisten viel Erfolg
Botswana grandios, ein weiterer Sieg in dieser Saison, der die tolle Leistung der Zebras unterstreicht.
Damit kommt es im Viertelfinale zum Klassiker Island vs. Botswana. Die letzten Begegnungen dieser Art endeten stets knapp und mit wenigen Toren.
Die stets unberechenbaren Polen treffen auf Tanzania. Hier dürfte die Favouritenrolle klar auf Seiten Tanzanias sein, welches die letzten 5 Duelle meist souverän gewinnen konnte.
Frankreich vs. Schweden, hier könnte eine Sensation folgen, wenngleich die Erfahrung und Form tendenziell mehr für Schweden spricht.
Im letzten Viertelfinale treffen Niederlande auf Deutschland, ein namhaftes Duell zweier Erzrivalen. Die Statistik spricht hier etwas mehr für Deutschland, vor allem wenn Christopher Maier in Normalform gefühlt 8 von 10 Zweikämpfe gewinnt.
Viel Erfolg
Herzlichen Glückwunsch nach Island zum Einzug ins Finale - wer wird der Gegner des Titelverteidigers? Deutschland oder Tanzania? Man darf gespannt sein ...
5 Spiele in der K.O.-Phase gemacht und trotzdem nicht im Finale. Deutschland lässt den Kopf nicht hängen, gönnt sich ein kühles Bier im Schatten und drückt Tanzania die Daumen. Applaus auch für die Isländer. Der Titel war kein Ausrutscher und wir können uns auf ein spannendes Finale freuen!
Tanzania schafft erreicht über Elfmeterschießen das Finale und verhindert dadurch eine Wiederauflage des Finales der letzten Saison.
Das Spiel gegen Deutschland war in Summe sehr ausgeglichen, die erste Halbzeit gehörte ganz klar den Tanzaniern, die zweite Halbzeit wiederum kam Deutschland immer mehr ins Spiel.
Die Verlängerung kam Tanzania wieder zusehend besser ins Spiel und zeigte am Ende dann doch die etwas bessere Form als Deutschland.
Pechvogel des Tages ist Christopher Maier gewesen, der eigentlich eine Fülle an Chancen hatte, sich am Ende dann aber doch nicht gegen stark verteidigende Tanzanier durchsetzen konnte.
Tanzania trifft nun im Finale auf scheinbar wieder erstarkte Isländer.
Dennoch wird Tanzania nach der Hauptrunde und der kämpferischen Leistung gegen Deutschland bei den Buchmachern mit leichten Vorteilen gesehen. Auch die konstant gute Leistung der vergangenen Saisons spricht für einen Titelgewinn Tanzanias.
Tony Ford im Kurzinterview zu Gast:
Sportjournalist:
”Hallo Herr Ford, erstmal Glückwunsch zum Finaleinzug, welche Eindrücke nehmen sie vom Spiel Island gegen Schweden mit?”
TF:
”Es überrascht mich positiv, dass das Team nach der wirklich nicht überzeugenden Hauptrunde zum richtigen Zeitpunkt doch wieder in die Spur gefunden hat und wir nun wieder im Finale stehen. Es fühlt sich ziemlich surreal an, weil wir Saison für Saison meist nicht übers Viertelfinale hinausgekommen sind und das Finale unerreichbar schien und wir nun zwei mal hintereinander im Finale stehen können.”
Sportjournalist:
”Als Finalgegner steht nun Tanzania fest, welche sich in einem hart umkämpften Spiel im Elfmeterschießen gegen Deutschland durchsetzen konnten, im Prinzip den Finalgegner der Vorsaison besiegen konnten. Mit welchem Gefühl und Erwartungen gehen sie mit ihren Isländern in dieses Spiel? Was ist ihrer Meinung nach die Stärke der Tanzanier und gibt es auch Schwächen?”
TF:
”Das Spiel gegen Tanzania wird ein Anderes sein als gegen Deutschland, weil so mein Eindruck, Tanzania in der Breite ein höheres Maß an Kompaktheit aufbietet, während Deutschlands Spiel vor allem auf seinen Superstar Christopher Maier zugeschnitten ist. Das sieht man u.a. an der Statistik, der ewigen Tabelle, dass 14 von 15 deutschen Toren Christopher Maier zugeschrieben werden. Bei Tanzania sieht das in der Statistik schon etwas ausgeglichener aus. Während man gegen Dtl. evtl. durch eine passende Taktik Christopher Maier versuchen kann aus dem Spiel zu nehmen, wird das bei Tanzania nicht funktionieren. Diese Kompaktheit ist sicherlich der Grund, weshalb Tanzania so konstant weit oben in der Tabelle zu finden ist.
Wenn es eine Schwäche des Teams Tanzania gibt, dann ist es die Nervenstärke. Obwohl man seit mehreren Saisons weit oben in der Tabelle zu finden ist, scheiterte man immer wieder zu früh in der Finalrunde und schaffte es bis dato nicht ins Finale. D.h. es ist gut möglich, dass das auch im Finale gegen Island passiert, dass wenn es darauf ankommt, man dann doch nicht den finalen Schritt gehen kann. Doch ehrlichgesagt dürfte der Meistertitel sowie erkämpfte Sieg gegen Deutschland gezeigt haben, dass es mit den Nerven gut bestellt ist.”
Sportjournalist:
”Herr Ford, wie ist ihre Prognose fürs Finale? :-)”
TF:
”Knapper Sieg für Island natürlich. :-)”
Sportjournalist:
”Vielen Dank dafür, dass sie sich für dieses Interview kurz Zeit genommen haben. Viel Erfolg im Finale.”
TF:
”Gern geschehen. Ich möchte in diesem Zuge Beste Grüße an Eugen, den Trainer und Manager des Teams Tanzania richten. Er ist ein toller Typ mit jede Menge Lebenserfahrung, der Tanzania zu dem gemacht hat, was es ist, nämlich ein Team von Weltkasse-Format! Eugen, mach weiter so, ich freue mich auf unser Finale ;-)”
Tanzania feiert und freut sich aufs Finale ... Das Erreichen des Finales ist schon ein riesen Erfolg, aber jetzt will man in Tanzania auch den Titel! Aber eins ist klar: das wird gegen Island ganz sicher kein Spaziergang ... es wird ein ausgeglichenes Spiel mit knappen Ausgang ... Tony wird seine Isländer sehr gut vorbereiten ...