Das
Appenzeller Kasblättli hatte, nach dem Abschlusstraining für den 34. Spieltag der Saison 54 bei den Weigschröderli, die Gelegenheit genutzt, um mit dem Urgestein
Makafui Danjuma zu sprechen.
AK:
Hallo Makafui. Wie war das Training?
MD:
Anstrengend. Also für die anderen. Ich selber laufe ja nicht wirklich viel. Ich mach das alles mit Auge.
AK:
Es gibt durchaus Stimmen, die behaupten, dass ihre Mannschaft im Trainingsspiel gefühlt immer in Unterzahl spielt. Makafui, sie sollen irgendwie gar nicht mehr mithalten können.
MD:
Ach das sind bestimmt diese Bengel, die meine erwachsenen Enkelkinder sein könnten. Aber denen sage ich immer wieder, dass man auch das Unterzahlspiel üben muss. Wer weiß, vielleicht baut Ethan ja mal gelbe und rote Karten ein – also wahrscheinlich direkt nach den Heim- und Auswärtstabellen.
AK:
Kommen wir doch zum nächsten Spiel. Hat sich der Trainer bezüglich der Aufstellung schon in die Karten gucken lassen?
MD:
Also ich habe ihn angebettelt, dass ich spielen will. Er hat gesagt, ich bin nicht ganz frisch. Aber bei 1% altersbedingter Stärke ist das bissl weniger Frische mathematisch irrelevant.
AK:
Dann wünschen wir ihnen viel Erfolg und wenigstens einen gewonnenen Zweikampf! Wir sind schon ganz gespannt, wie sie nächstes Jahr über den Platz schleichen. Der Beitrag wurde nachträglich editiert.
”Wer weiß, vielleicht baut Ethan ja mal gelbe und rote Karten ein – also wahrscheinlich direkt nach den Heim- und Auswärtstabellen.” :D :D :D
Die Frankfurter Sportzeitung hat Legea heute ins Studio eingefangen um ein Interview für die 56. Saison der US-Liga zu führen
R: Schön dass sie Zeit gefunden haben Herr Legea, wie geht es ihnen ?
RL: Bestens, danke der Nachfrage
R: Kommen wir zu unseren Fragen, Rapid Frankfurt muss auf Ross Kaczmarczyk verzichten der ja seine Karriere beendet hatte wie reagieren sie auf seinen Abgang ?
RL: Puh, ich muss zugeben jemanden zu ersetzen ist immer schwer man schaut bei den Spielern auf die Qualität und natürlich auch auf den Spielstil, Kaczmarczyk war jemand besonderes, ihn zu ersetzen wird nicht so leicht für uns, die Fans haben es so wie ich noch nicht verarbeitet.
R: Mit 34 Jahren ist das Thema Karriereende ja für jeden Spieler ein Gesprächsthema, Benjamin Vogt ist ebenfalls mit 35 jemand der in der US-Liga nicht mehr spielen wird, zuvor war man sicher dass er noch weiter machen wird, was genau waren die Gründe für seine Entscheidung ?
RL: Ich denke bei beiden war es einfach der Körper und die Leistung stellen sie sich vor sie spielen über 10 vielleicht sogar 15 Saisons, in jeder Saison spielen sie eine absolute Glanzleistung, mit über 30 stellen sie fest, Oh, ich lasse nach das bin nicht ich, die Nachwuchsspieler sind besser, das beschäftigt einen, man kann den Fans nicht das bieten was man den Fans über mehrere Saisons geboten hatte. Da ist die logische Schlussfolgerung: Ich höre auf.
R: Sie sind ja als Manager relativ lange dabei mittlerweile, haben sie mal über ihr Karriereende gedacht ?
RL: Tatsächlich ja, aber dann hatte ich noch meine Wunschliste die ich hier abhaken will ich will der US-Liga was bieten, dafür gibt es unser Vorbereitungsturnier und bald die Conference League, dann hab ich noch das Ziel in der Managertabelle zu erscheinen, und ich möchte Ethan nochmal besiegen, damals gelang es mir in Österreich in einem Pokal Spiel. Da war leider im Halbfinale schluss. Die Bilanz sagt dass er mehr gegen uns gewonnen hat als wir gegen ihn. Damit kann ich nicht meine Karriere beenden.
R: Das klingt nach einer Rivalität für sie, kommen wir zur nächsten Frage, in England wurde bereits ein Neuzugang verpflichtet was versprechen sie sich von ihm ?
RL: Das ist keine Rivalität, das ist unser Ehrgeiz wir merken uns alles, Nicolas Rane ? Der Junge wird doch hoffentlich was, wir haben 2,7 Millionen für den Inder gezahlt er hat mich beeindruckt mit seinem Tempo, seinem Dribbling und seiner Wahnsinns Schusskraft, er soll die Kaderbreite vergrößern, ich drücke ihn die Daumen dass ihm der Durchbruch gelingt.
R: Kommen wir zur letzten Frage, sie wollen laut den Zielen aktiver auf dem Transfermarkt werden, gab es noch Änderungen für die Teams aus Frankfurt ?
RL: Ja wir möchten unsere Spieler mehr fördern, die Spieler haben ihre Kaderrollen neu bekommen, alle Talente unter 23 gelten als Jugend Spieler, zwischen 23 - 29 können die Spieler dann Stamm oder Ersatz werden, abhängig von der Leistung der letzten Saison, Stammspieler verkaufen wir nicht, aber bei den Ersatzspielern nehmen wir gerne Angebote an. Alle über 30 sind automatisch nur noch Reserve denn sie lassen leider zu stark nach.
R: Danke für dieses ausführliche Gespräch, wir wünschen ihnen alles gute Herr Legea
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Rheinpfalz: Herr Carrot (Name von der Redaktion geändert), das traditionelle Saisonabschlussinterview steht mal wieder an. Nun ist bereits die 56. Saison des beliebten Online-Fußballmanagers UltraSoccer beendet. Es ist ihr erstes nicht KI-geführtes Interview seit 14 Jahren. Was war los in all der Zeit?
C.Carrot: Das Leben war los, mein Freund, das Leben. Schauen Sie mich an, nach 56 Jahren in der UltraSoccer-Knochenmühle ist man nicht mehr der Jüngste und muss seine Kräfte für das Wesentliche aufsparen, also Bier, Koks und Nutten. Ich habe Legenden aufsteigen und fallen gesehen, denken sie an Fabio, Bam, Crises (ich weiß, dass du mitliest, du kleiner Racker) und Keßler.
Rheinpfalz: Und dennoch stehen Sie heute hier. Danke dafür. Aber wer ist Keßler?
C.Carrot: Mein neuer Kanarienvogel. Tragische Geschichte. Leider kürzlich verstorben. Überdosis. Aber diese Geschichte, liebe Kinder, erzähle ich euch an einem anderen Tag.
Rheinpfalz: Kommen wir zum Sportlichen. Wie fällt ihr persönliches Fazit zur vergangenen Spielzeit aus?
C.Carrot: Deutschland war stark, lange um die Meisterschaft mitgespielt, am Ende mussten wir die Elche ziehen lassen, aber die Vizemeisterschaft war aller Ehren wert. 7. Platz in Österreich und England, im Rahmen der Erwartungen. Mehr geben diese Teams im Moment nicht her.
Rheinpfalz: Und was ist mit der Schweiz?
C.Carrot: Die Schweiz? Tolle Landschaft, leckerer Käse…… Nein natürlich unglaublich bitter, wenn man am letzten Spieltag oben steht, will man natürlich auch Meister werden. Dass ausgerechnet Vereinslegende Nicolas Hartmann in seinem wohl letzten Spiel für uns so einen rabenschwarzen Tag erwischt, macht das Unglück perfekt. Das war schon hart, Mann! Seine Frau Fixi und sein Sohn Ramsi werden ihn sicher wieder aufbauen. Vielleicht habe ich hier falsche Personalentscheidungen getroffen, aber das Spiel der Throne spielt man eben nicht, man gewinnt es oder verliert es.
Rheinpfalz: Zumindest haben Sie mit nur 15 Gegentoren einen neuen Erstligaabwehrrekord aufgestellt, zumindest behaupten wir das einfach mal, denn für seriöse Recherche ist unser Schundblatt selbstverständlich zu faul. Wenn es jemand besser weiß, gerne E-Mail an ladybuglover@rheinpfalz.de Wie haben Sie dem Team die Leidenschaft zum Verteidigen beigebracht?
C.Carrot: Wir haben in nächtelangen LAN-Sessions Stronghold gezockt. Wer eine Burg verteidigen kann, kann auch sein Tor verteidigen.
Rheinpfalz: Ihre Leistungen in allen Ehren, aber zu einem Titel hat es wieder mal nicht gereicht. Ihr letzter Titel datiert aus Saison…. Moment das kann länger dauern, ich muss mal im Archiv unseren Historiker anrufen…hehe…
C.Carrot: Sehr lustig. Es war die Schweizer Meisterschaft in Saison 52.
Rheinpfalz: War die Erde da noch schwarz-weiß? (lacht). Naja aktuell ist da ja auf jeden Fall tote Hose, aus dem einstigen Pokalschreck wurde auch höchstens noch ein Schreckchen.
C.Carrot: Bei dir ist ja auch schon länger tote Hose, hat mir zumindest deine Frau erzählt, hehe. Ja titelmäßig waren die letzten Jahre nicht sehr erfüllend (noch eine Parallele zu dir, sagt deine Frau), aber solche Phasen gibt es immer wieder, und man hat auch diese Saison gesehen, dass wir jederzeit noch um Titel mitspielen können.
Rheinpfalz: Nach so vielen Jahren in diesem Geschäft wirken Sie satt und desillusioniert. Herr Carrot, war’s das schon?
C.Carrot: Das war’s noch lange nicht. Vielleicht setzt sich irgendwann der eine oder andere zur Ruhe, ein alter kopfhaarloser Programmierer sitzt in einem Münchner Bierkeller, ein ostdeutscher Cowboy muss als mittellloser Statist in Kevin Costner-Filmen mitspielen, ein Kölner Versicherungsvertreter zieht ein paar alte Omas über den Tisch, aber in einem ruhigen Moment werden Sie in den Himmel schauen, sich an die guten alten Ultra-Soccer-Zeiten erinnern, ein Tränchen verdrücken und sagen: „Schön war’s.“ Und ich werde dann immer noch da sein.
Rheinpfalz: Wie sehen Sie die Perspektive ihrer Teams und wie lauten ihre Ziele zur neuen Spielzeit?
C.Carrot: Leichter wird es nicht, alle Spieler werden witzigerweise genau zum Saisonauftakt ein Jahr älter, bekannt als das Geburtstagsparadoxon. Unsere Situation erinnert ein wenig an den Zustand der Bundesrepublik. Aus dem Nachwuchs kommen nur noch verweichlichte Bonsaigießer und Ponyhoftalahons und Geld ist auch keines da. Aber wir werden uns schon wieder was einfallen lassen, vielleicht haben unsere Spieler ja offene Wunden und unser Masseur etwas Anabolika an den Händen, hehe.
Rheinpfalz: Haben Sie noch Kontakt zu Vereinslegende William Özcan?
C.Carrot: Natürlich, der Gute ist jetzt 76, aber immer noch fit wie ein Turnschuh. Manchmal gehen wir noch zusammen in den Park die Tauben mit Hefeteig füttern, bis sie elendig daran verrecken.Das ist ein Riesenspaß! Wie sie wissen hasse ich ja Tauben, diese Ratten der Lüfte!
Rheinpfalz: Ähmmm okay….Letzte Frage, haben Sie wieder ein Haustier?
C.Carrot: Einige sogar. Ich glaube nicht an die Zukunft der E-Mail, also habe ich mir Brieftauben zugelegt. Wundervolle Geschöpfe, wie sie wissen liebe ich ja Tauben.
Rheinpfalz: Vielen Dank für das Interview.
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