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Lo Sport Di Ieri: Interview mit Theo Z. Anlässlich des verlorenen Pokalfinales

Mario Mattabrazza: Theo, 1:2 nach 47-minütiger Verlängerung gegen DJK Mastbruch verloren. Wie geht es dir?

Theo Z.: Naja. Im Moment überwiegt die Enttäuschung. Wir hatten nicht mit einem Sieg gerechnet, aber darauf gehofft. Glückwünsche an Mastbruch, verdienter Pokalsieger!

Mattabrazza: Mit der Leistung kann man aber zufrieden sein?

Theo Z.: Absolut. Wir sind erst letzte Saison in die 2. Liga aufgestiegen und dann haben wir gegen Top-Mannschaften wie Hüffler und Mastbruch wirklich ansprechenden Fußball gezeigt. Wir haben gekämpft ohne Ende, das rechne ich den Jungs ganz hoch an. Im Finale war letztlich das frühe Gegentor in der 15. Minute der Knackpunkt. Mit unserer Taktik kommen wir nicht zu vielen Torchancen, da sind wir darauf angewiesen, den eigenen Kasten sauber zu halten.

Mattabrazza: Hast du viel gezittert?

Theo Z.: Und ob! Die Nacht davor konnte ich nicht richtig schlafen. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit hatte Mastbruch eine Serie von Chancen und später in der Verlängerung weiß man, dass das nächste Tor entscheidet; da stand ich kurz vor dem Nervenzusammenbruch.

Mattabrazza: Aufmerksamen Beobachtern ist nicht entgangen, dass ein Last-Minute-Transfer auf dem Platz stand.

Theo Z.: In der Tat. Filip Horvath, unser bester Mann im Halbfinale, hat sich leider in besagtem Halbfinale verletzt und wurde nicht mehr rechtzeitig fit. Ich wollte schon Axel Clarke aufstellen, entschied mich aber kurz vorher doch noch einmal um und steckte nach zwei Fehlversuchen unsere gesamten Ersparnisse in einen letzten Abwerbeversuch. Der brachte den Erfolg. Christoph Sasaki vom Halbfinalgegner 1. TV Riegel Gratis hat dann auch gleich gezeigt, was er kann. Er hat Filip würdig vertreten und wird uns auch in den nächsten Saisons weiterhelfen. Leider wieder kein San Marinese.

Mattabrazza: Wie geht es jetzt weiter?

Theo Z.: Auch wenn rechnerisch noch nichts fix ist, so denke ich doch, dass die Saison für uns weitgehend beendet ist. Die Schwarzen Therosaurier in DE werden bei 16 Punkten Vorsprung vor dem Zweiten Meister und wieder in die 2. Liga zurückkehren, hoffentlich in 2-2. In Österreich und der Schweiz ist weder Auf- noch Abstieg realistisch, so dass wir wohl mit drei Zweitligateams in die 13. Saison gehen werden. In Saison 12 drücke ich den Aliens die Daumen im Champions Cup und ansonsten lehne ich mich zurück.

Mattabrazza: Dann danke ich dir für das Interview.

Theo Z.: Es war mir wie immer eine Freude, Mario.
18.06.2020 13:47 von Thezo
#91
Dass der Kerl nicht nach weiteren Neuzugängen fragt, ist schon sträflich ;)
18.06.2020 14:08 von Barthlinger
#92
Rheinpfalz: Herr Carrot (Name von der Redaktion geändert), das traditionelle Saisonabschlussinterview steht mal wieder an. Nun ist bereits die zwölfte Saison des beliebten Online-Fußballmanagers UltraSoccer beendet, wie fällt ihr persönliches Fazit zur vergangenen Spielzeit aus?

C.Carrot: Das individuelle Abschneiden meiner Mannschaften war absolut zufriedenstellend, leider blieben wir in dieser Saison erst zum zweiten Mal überhaupt und zum ersten Mal seit Saison 3 ohne Titel.

Rheinpfalz: Gehen wir die Länder doch im Einzelnen durch.

C.Carrot: In Deutschland haben wir uns von Jahr zu Jahr gesteigert und waren bis zum letzten Spieltag im Titelrennen, sogar in der Pole Position…. Leider kam dann das verdammte Weissach… die Vizemeisterschaft ist trotzdem ein toller Erfolg. Es war die bisher beste Erstliga-Saison.
Auch in Österreich haben wir bis kurz vor Schluss im Titelkampf mitgemischt, am Ende fehlte jedoch ein Stück. Leider hat etwas die Konstanz gefehlt. Gegen die vor uns platzierten Mainsource und Bazis haben wir jeweils 6 Punkte geholt, das zeigt was drin gewesen wäre. Dennoch haben wir uns wieder für den Champions Cup qualifiziert, auch hier ist nach dem schwachen 7. Platz in der Vorsaison eine positive Entwicklung zu verzeichnen.
In der Schweiz war es die erwartete Saison jenseits von Gut und Böse, welche wir mit einem sehr ordentlichen 6. Platz abschließen konnten.

Rheinpfalz: Soweit der Blick auf die Ligen, bleiben noch die Pokalwettbewerbe. Erneut konnten ihre Mannschaften nicht mehr so glänzen, wie man das von Ihnen kannte, das beste Resultat war das Viertelfinale in Österreich. Ist ihnen das Pokalsieger-Gen abhanden gekommen?

C.Carrot: Betrachtet man die letzten beiden Spielzeiten, könnte man zu diesem Schluss kommen. Auch das Abschneiden im Champions Cup war leider schwach. Aber ich bin davon überzeugt, dass hohe Qualität früher oder später auch wieder in Titel münden wird. Die neue Aufstellungs-Änderungs-Sperre zwischen Liga und Pokal wird uns zusätzlich helfen.

Rheinpfalz: Welche Ziele setzen Sie sich für die kommende Saison?

C.Carrot: Vor zwei Jahren waren wir in Deutschland zwei Punkte vom Titel entfernt, diese Saison einen. Jetzt will ich das verdammte Ding!!!
Auch in Österreich können wir erneut um den Titel mitspielen. In der Schweiz erleben wir das hoffentlich letzte Übergangsjahr, in dem wir hoffentlich wieder einstellig abschließen. Langfristig muss auch hier wieder der Blick Richtung internationales Geschäft gehen. Dazu sollte auch in den Pokalwettbewerben mal wieder ein Glanzlicht her!

Rheinpfalz: Das sind aber große Ziele in Zeiten immer stärker werdenden Konkurrenz. Werden Sie im Falle eines Scheiterns persönliche Konsequenzen ziehen?

C.Carrot: Ja, in diesem Fall würde ich meinen Bierkonsum verdoppeln.

Rheinpfalz: Wird es personelle Veränderungen geben?

C.Carrot: Ja, in allen Ligen gibt es Spieler, die nicht mehr in unsere Altersphilosophie passen und bei denen wir eine Trennung anstreben.
In Deutschland dürfen Vogel (WFB+++) und Krizova (WFB-++) gehen, außerdem unsere Legende William Onwudiwe. Ein perfekter Weltfussballer, der bereits in Saison 2 aus der eigenen Jugend kam und zweimal den Pokal sowie zweimal den Champions Cup mit uns gewinnen konnte. Ihm hätte ich die Meisterschaft am meisten gewünscht….
In Österreich darf uns mit Yannick Kern (WFB++-) ebenfalls ein verdientes Eigengewächs verlassen.
Und in der Schweiz leiten wir die letzte Stufe des Umbruchs ein. Hofer (WFB+-+), Vestergaard (WFB-++) und Koller (WFB+-+) dürfen der Jugend Platz machen.
Interessierte Manager dürfen mich gerne auf wer-kennt-wen oder schuelervz anschreiben.

Rheinpfalz: Abseits von Resultaten und Ergebnissen stehen ihre Mannschaften für attraktiven Offensivfussball, sowohl in Deutschland als aus in Österreich stellten Sie den Torschützenkönig. Bleiben Sie ihrer Philosophie treu?

C.Carrot: Natürlich, Offensivfussball ist in unserer DNA. Größere taktische Änderungen sind nicht geplant, können für einzelne Spiele aber durchaus zur Anwendung kommen.

Rheinpfalz: In der Managertabelle dreht sich vieles um die „Big Three“, jedoch konnten diese nur einen einzigen Titel erringen (der FC Mutz in der Schweiz, Anmerkung der Redaktion). Muss hier der Blick langsam nach unten gehen?

C.Carrot: Noch ist unser Vorsprung komfortabel, und Titel sind nicht alles. Es ist erfreulich, dass die Titel inzwischen unter vielen Managern ausgemacht werden und immer mal wieder auch ein Neuling dabei ist. Mainsource schickt sich momentan an, „Best of the Rest“ zu werden. Oder nehmen Sie die sensationelle Geschichte der Barrie Aliens, die als Zweitligist den Champions Cup erringen konnten. Solche Geschichten schreibt nur die Rosamunde Pilcher!
Trotz allem bleibt unser Ziel bestehen, Bam von seinem verdammten Ast zu sägen! Titel sind einfach Alles!

Rheinpfalz: Ähmm ok, wir müssen langsam zum Schluss kommen. Worauf freuen Sie sich in der kommenden Saison am meisten?

C.Carrot: Ich bin sehr gespannt auf die Rückkehr der Minga Bazis in Deutschland. Vom Titel bis zum Abstieg ist da alles drin. In Österreich wird es spannend zu sehen sein, ob mein Oldie Pena an seine vergangenen Leistungen anknüpfen kann und ob er es überhaupt in die erste Mannschaft schafft. In der Schweiz hoffe ich, dass endlich mal jemand dem verdammten FC Mutz Paroli bietet! Wir werden dies allerdings nicht sein.

Rheinpfalz: Vielen Dank für dieses viel zu ausführliche Interview, Herr Carrot.
25.06.2020 15:58 von CeJayAr
#93
Waschlappen-Jornalismus! Wieder keine Frage nach Färingern oder Fischianern!

Der Gag mit dem Bierkonsum gleich das fast wieder aus. Fast. 😂
25.06.2020 16:06 von Thezo
#94
Ich wusste, dass die Nachfrage kommt :D Auf dich ist Verlass, Thezo! Trotz deiner merkwürdigen Vorliebe für Elche... :P
25.06.2020 16:09 von CeJayAr
#95
immer dieser nervige FC Mutz :-D
25.06.2020 16:29 von Gelöscht
#96
Sturmflut: Barthlinger, vielleicht sollten wir unser Interview dieses Mal mit Ihrem deutschen Team beginnen?
Barthlinger: Gerne, die Flügelflitzer haben diese Saison viel Freude gemacht und sich den Aufstieg retlich verdient. Der Gewinn der Meisterschaft war noch die Kröhnung.
SF: Was war hier der Schlüssel zum Erfolg?
Barthlinger: Eine gute Transferpolitik und eine stets stabile Abwehr. Noch dazu war die Rückrunde ohne Niederlage und mit insgesamt 47 Punkten extrem stark. Wenn man sieht, dass am Ende sogar 77 Punkte nicht zum Aufstieg gereicht haben, war die auch bitter nötig.
SF: Einer Ihrer Neuzugänge in Heubach war der Portugiese Hunt. Klären Sie uns auf, was es mit diesem Namen auf sich hat?
Barthlinger: Hunt ist eine Abkürzung für Hernando Urano Negredo Tavares. Bis man das alles ausgesprochen hat, ist der Spieler schon längst nicht mehr am Ball.
SF: Wie schwer wird der Klassenerhalt in der zweiten Liga?
Barthlinger: Ich schätze ihn als realistisch ein. Um weiter oben mitspielen zu können müssten wir allerdings noch mal Geld in die Hand nehmen. Das haben wir aktuell nicht wirklich, aber ein gewisser Spielraum sollte für Zugänge während der Saison vorhanden sein. Es ist schon irgendwie eine Reise ins Ungewisse, aber die nehme ich gerne an.
SF: Blicken wir nach Österreich. Was sind die Gründe für die zweitschlechteste Saison der Vereinsgeschichte?
Barthlinger: Fingerspitzengefühl ist Ihnen wohl nicht bekannt? Die ersten sieben Spiele waren das Hauptproblem. Nur vier Punkte und 20 Gegentore, da hat vor allem taktisch einiges nicht gepasst. Wir haben uns danach gefunden und die Mannschaft hat einen klasse Job gemacht. Die Rückrunde war sehr stabil, so dass wir irgendwann nicht mehr wirklich abstiegsgefährdet waren. Trotzdem erwarte ich eigentlich viel mehr.
SF: War mit einer recht überalterten Mannschaft mehr überhaupt möglich?
Barthlinger: Schauen Sie mal in den Spiegel, dann wissen Sie, was überaltert bedeutet. Der Markt gibt in Österreich oftmals nicht mehr her. Wir sind mit einer ähnlichen Altersstruktur auch schon Vizemeister geworden. Das kann natürlich nicht immer klappen. Sie können versichert sein, dass ich mit viel Hingabe am Kader für die neue Saison arbeite.
SF: Den Abgängen von Diepen und Rusu stehen die Neuverpflichtungen Flores und Schwarz gegenüber. Für die beiden wurden rund 20 Millionen investiert. Kommt da noch mehr und was ist mit dieser Mannschaft möglich?
Barthlinger: Wir bekommen mit diesen beiden mehr Qualität in den Kader. Flores war beim FC Mutz ein Starspieler und wird auch bei uns eine wichtige Rolle spielen. Schwarz wurde in letzter Zeit bei Hüffler ein wenig verkannt, das soll sich bei uns wieder ändern. Dukic wird den Verein noch verlassen und wenn der Markt noch etwas vernünftiges hergibt, werden wir zuschlagen.
SF: Das klingt recht angriffslustig?
Barthlinger: Absolut! Wir zeigen immer wieder mal unser Potential, ärgern hin und wieder die großen, aber machen nicht mehr daraus. Das, was seit der Vizemeisterschaft passiert ist, war zu wenig. Wir wollen auch mal am Ende einer Saison etwas in den Händen halten.
SF: Welche Rolle wird noch Vereinslegende Matthias Baumgartner spielen?
Barthlinger: Seine Erfahrung ist viel wehrt. In der abgelaufenen Saison habe ich bei ihm allerdings gewisse Defizite festgestellt und ihn in einem Vieraugengespräch eindringlich darauf hingewiesen. Ich erwarte, dass er noch einmal alles raushaut, denn es wird seine letzte Saison bei uns sein.
SF: Sind die Gipfelstürmer ohne Baumgartner überhaupt vorstellbar?
Barthlinger: Abgesehen von mir selbst hat dieser Verein noch nie von einem Personenkult gelebt und das wird er auch in Zukunft nicht tun. Wir wissen, was wir Matthias zu verdanken haben, aber wir müssen auch nach vorne schauen.
SF: Meine abschließende Frage beschäftigt sich mit Gerüchten, dass Sie regelmäßig mit den Managern Hansi Flinck und Hosi zusammensitzen. Kassieren die beiden womöglich unversteuerte Beraterhonorare?
Barthlinger: Eigentlich hatte ich gehofft, diesen Spekulationen zu entgehen, indem ich keinen Verein in der Schweiz besitze. Ich schätze den fachlichen Austausch und das nicht nur mit diesen beiden. Auch zu den Kollegen aus Hüffler und Mutz besteht ein guter Drat. Mit Hosi hatte ich mich auf mehrere Transfers verständigt und wir haben alle von diesen Synergien profitiert. Sie sollten besser mal in anderen Hinterzimmern nachschauen. Bei mir liegt nichts, was hier nicht hingehört...oh, jetzt sind mir doch tatsächlich ein paar Schweizer Franken aus der Tasche gefallen...das Gespräch ist hiermit beendet!
25.06.2020 21:36 von Barthlinger
#97
Dein bisher unterhaltsamstes Interview, Barthlinger! "Schauen Sie mal in den Spiegel, dann wissen Sie, was überaltert bedeutet." :D
26.06.2020 08:05 von Hansi Flinck
#98
Ich habe das Gefühl Hernando Urano Negredo Tavares könnte der Publikumsliebling von morgen sein. Der erste Spieler mit einem echten Künstlernamen - gefällt mir sehr.
Der Beitrag wurde nachträglich editiert.
26.06.2020 09:25 von Thezo
#99
Das "Heubacher Dagblättle" nennt ihn eine eingebildete Diva, aber mit denen rede ich erst gar nicht ;)
26.06.2020 10:41 von Barthlinger
#100

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