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"Und sooo erfolgreich sind diese 'anderen' Manager auch nicht."

Mooooooment. Aus dem Kontext scheint hervorzugehen, dass sich diese Äußerung auf mich bezieht (oder besser gesagt auf Hansi Flinck; im wahren Leben trinke ich fast nichts). Sicher nur eine unglückliche Formulierung. Tobinho, du meintest wahrscheinlich Folgendes:

"Und sooo erfolgreich, wie sie aufgrund ihrer unvergleichlichen Fähigkeiten sein müssten, sind diese 'anderen' Manager auch nicht."

@CeJayAr: Die Melancholie stünde eher Yamato zu. Oder mir. Immerhin hab ich es jetzt schwerer, die Klasse zu halten. ;-)

Aber im Ernst: Wenn ich du wär, hätte ich lieber ein Team im CCup und eines in der zweiten Liga als mit allen Teams im Niemandsland der Tabelle rumzukrebsen.
09.10.2020 12:33 von Hansi Flinck
#171
Hallo in die Runde, ich bin ja noch nicht so lange dabei. Aber habe dem Banauser Tagblatt kürzlich ein Interview gegeben - natürlich Corona-konform per Microsoft Teams. Wer die meisten Phrasen herausliest und benennen kann, bekommt einen Lolli! Für alle anderen gibts ein paar ungewollte Einblicke in die tristen Untiefen der Deutschen Amateurligen. Hier ein Auszug aus der aktuellen Ausgabe:

Banauser Tagblatt: Herr Eckenpower, was sagen Sie zu dem bisherigen Saisonstart?
Hans Eckenpower.: Ähh, am besten nichts!
B.T.: Naja, so schlecht war’s nun auch wieder nicht. Das erste Spiel war ein souveräner Sieg und gegen Bärnbach konnte Ihre Mannschaft zumindest über weite Strecken mithalten. Hätten Sie damit gerechnet, dass ihre Mannschaft ein gleichwertiger Gegner in der dritten Liga sein kann?
H.E.: Um ehrlich zu sein, nein.
B.T.: Warum nicht?
H.E.: Naja, haben Sie sich mal unsern Kader angesehen? Und dann die Kader der anderen Mannschaften?
B.T.: Ja.
H.E.: Na dann sollte es ja keine offenen Fragen mehr geben.
B.T.: Aber ist das nicht ein hausgemachtes Problem? Mit Sigge Stanciu und Alexander Braun haben zum Ende der letzten Saison zwei Weltfußballer ihre Karriere beendet, die mit ihrem Talent einen großen Beitrag zum Aufstieg geleistet haben. Aber beide hatten ja noch einen laufenden Vertrag. Die Entlassungen waren also eigentlich völlig unnötig.
H.E.: Das stimmt. Aus Ihrer Perspektive. Aber vor einer Saison müssen wir mit unserem Budget in der Kaderplanung auch einfach mal unorthodoxe Dinge machen. Und wir wollten mehr auf junge Talente setzen. Wir haben mit beiden Spielern ehrliche Gespräche geführt und sind zu dem Schluss gekommen, dass uns die beiden in ihrem Alter und mit ihrem Leistungsvermögen vielleicht nicht in dem Maße werden weiterhelfen können, wie wir das gerne hätten. Wissen Sie, wie alt Alex war? Der hat noch unter Sepp Herberger trainiert. Ok, Spaß beiseite. Aber er war alt! Deshalb haben wir die Verträge im Einvernehmen aufgelöst und die freigewordenen finanziellen Kapazitäten in vielversprechende junge Spieler investiert.
B.T.: Namentlich in Samuel Bakken und Luca Arnold. Wie kann Samuel Bakken der Mannschaft weiterhelfen?
H.E.: Der Junge ist mit seinen 19 Jahren schon ne ziemliche Bombe. Wir hoffen, dass er uns mit seiner Zweikampfstärke in der Verteidigung die nötige Stabilität geben und in der Zukunft eine Säule der Mannschaft sein kann.
B.T.: Kommen wir zur Causa Luca Arnold.
H.E.: Muss das sein?
B.T.: Wir fürchten ja. Zum Hintergrund: Sie haben den Spieler für teuer Geld verpflichtet und nur einen Tag später wieder entlassen. Was ist da schiefgelaufen?
H.E.: Kein Kommentar.
B.T.: Wirklich nicht? Wollen Sie sich nicht dazu äußern? Lag es am Spieler selbst, oder waren es vertragliche Dinge, die die Zusammenarbeit letztlich verhindert haben?
H.E.: Sagen wir einfach, der Junge hat nicht so in die Mannschaft gepasst, wie wir uns das vorgestellt haben. Denn wir haben zugeschlagen, bevor sich all unsere Berater über sein Talent einig waren. Dafür kann aber der Luca nichts. Das muss ich mir zum Vorwurf machen. Aber so ist eben der Manager-Beruf. Da passieren auch mal Fehler.
B.T.: Zurück zur Liga. Der Start verlief durchwachsen. Jetzt ist die Frage: Wo steht der SV Banausen am Ende der Saison?
H.E.: Wenn ich das wüsste! Erst einmal ist der derzeitige Stand natürlich eine Momentaufnahme. Wo unser Platz in der Liga ist, werden wir erst in der Tabelle sehen, wenn die Saison vorbei ist. Aber die 3 Punkte zum Saisonstart nehmen wir natürlich gerne mit. Die kann uns keiner mehr wegnehmen.
B.T.: Dass es überhaupt so weit gekommen ist, ist ja schon ein halbes Wunder! Als sie den SV Banausen in Saison 14 in Liga 4-8 übernommen haben, galt die Mannschaft mit nur 5 Punkten aus 10 Spielen als sicherer Absteiger. Nur zwei Saisons später ist die Mannschaft in der dritten Liga. Wie geht man mit so einem Erfolg um?
H.E.: Am besten gar nicht! Mich interessiert nicht, was in der Vergangenheit passiert ist. Mich interessiert, dass wir heute Abend gegen SV 4Rau spielen und gleichzeitig ein Pokalspiel gegen Mainsource haben. Das ist ne Mammut-Aufgabe für unser Team. Das muss unser Fokus sein. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken.
B.T.: Gar keine sentimentalen Erinnerungen?
H.E.: Nein. Dass wir aufgestiegen sind, ist Schnee von gestern. Da können sich die Fans gerne ein signiertes Mannschaftsfoto über den Kamin hängen und in Erinnerungen schwelgen. Das spielt für mich aber gerade überhaupt keine Rolle. Wichtig ist nicht, wo wir herkommen, sondern wo wir hinwollen.
B.T.: Wo wollen Sie denn hin?
H.E.: Na, das können Sie sich jetzt auch selbst denken. Das übernehme ich jetzt mal nicht für Sie.
B.T.: Sind das realistische Ziele für einen Club wie SV Banausen?
H.E.: Wir müssen an der Infrastruktur arbeiten, um bessere finanzielle Rahmenbedingungen zu schaffen. Das ist ein langwieriger Prozess. Aber wenn der mal durchlaufen ist, dann ist alles möglich.
B.T.: Die Liga verlangt Spielern und Managern ja viel ab. Jeder Tag ist Spieltag. Wie gehen Sie mit dem täglichen Druck um?
H.E.: Man gewöhnt sich dran. Man findet seine Abläufe und die verfolgt man dann. Routine ist das A und O.
B.T.: Wie verfolgen Sie die Spiele der Mannschaft?
H.E.: Meistens nüchtern! Naja, ich kann nur selten live dabei sein wie heute. Aber wenn doch, dann feier ich das standesgemäß.
B.T.: Eine letzte Frage: So ein Aufstieg weckt natürlich Begehrlichkeiten. Wie lange kann der SV Banausen noch auf Ihre Dienste zählen?
H.E.: Naja, so gut bin ich nun auch wieder nicht. Ich sehe das ähnlich wie mit meiner Frau: Nicht der SV Banausen kann froh sein, dass er mich hat. Ich kann froh sein, dass ich den SV Banausen habe. In guten wie in schlechten Zeiten. Andere Vereine kommen nicht infrage.
B.T.: Ach, das wird die Fans freuen! Wie lange sind Sie mit ihrer Frau verheiratet?
H.E.: Ähh, wie bitte? Ich glaube meine Internetverbindung hakt!
B.T.: Herr Eckenpower. Danke für dieses Gespräch und viel Erfolg für diese Saison!
H.E.: Ja, Sie mich auch! Bis neulich!
Der Beitrag wurde nachträglich editiert.
11.10.2020 01:34 von Hans Eckenpower
#172
👍 an euch alle! Sehr unterhaltsam.

Ich hätte auch gern ein Interview gemacht, aber hab keine Zeit zur Zeit. 🙁
11.10.2020 14:31 von Thezo
#173
Interview von Sensationalnews.de mit Hansi Flinck und William Özcan

Alexander Pommes: Guten Tag zusammen. Herr Özcan, Sie haben heute ihre ersten Spiele für Viktoria CJR Hüffler seit sechs Jahren absolviert, haben in der Liga ein Tor erzielt und im Pokal drei Vorlagen gegeben. Wie geht es bei Ihnen weiter?
William Özcan: Ich bin jetzt 36; es ist an der Zeit aufzuhören. Die abgelaufene Saison war meine letzte reguläre Saison. In der laufenden 16. Saison werde ich nur noch zwei oder drei Abschiedsspiele für meinen Heimatverein Hüffler absolvieren.

Pommes: Das heißt, die beiden Spiele heute waren gar nicht ihre letzten?
Özcan: Kann sein, kann auch nicht sein. Coach Carrot und ich sind uns einig, dass ich vorerst weiter im Kader bleibe und eventuell noch einen weiteren Einsatz bekomme, wenn die Umstände passen. Sicher ist das aber nicht. Ich hoffe ein wenig darauf, dass ich durch einen kräftigen Formbonus noch einmal ein Spiel in alter Stärke absolvieren kann. Das wäre mein Traum. Sicher ist: Ich werde mein letztes Spiel nicht gegen die Bazis machen, denn ich will mit einem Feuerwerk des Fußballs abtreten und wie der Engländer sagt: It takes two to tango.

Pommes: Viel Glück! Kommen wir zu den Vereinen. Herr Flinck, bei Xansburg gab es zahlreiche Abgänge.
Hansi Flinck: Ja, da waren…
[Die Tür zum Interviewraum wird mit einem Knall aufgestoßen und Harry Okeke stürmt mit hochrotem Kopf herein.]
Harry Okeke: WAS IST DAS DENN HIER?! Ein Interview ohne den Vereinsboss?!

Pommes: Wie meinen Sie das?
Okeke: Flinck ist abgewählt! Nach drei Saisons in Folge, die fußballerisch bestenfalls als Stagnation zu beschreiben sind, haben die Vereinsmitglieder auf der letzten Vollversammlung einen neuen Präsidenten gewählt. Hansi ist nur noch Manager.

Pommes: Wusste ich gar nicht. Wer ist dann jetzt Präsident?
Okeke: ICH NATÜRLICH! Kann ich gar nicht nachvollziehen, dass der Hansi hier alle Aufmerksamkeit für sich will!

Pommes: Herr Flinck, ist das wahr?
Flinck: [heiseres Krächzen]

Pommes: Herr Okeke, Herr Flinck könnte sich vielleicht besser artikulieren, wenn Sie ihn nicht würgen würden.
Okeke: Der hat doch eh nix Substanzielles zu sagen. Um auf Ihre ursprüngliche Frage zu antworten: Also, ja, es gab einige Abgänge. Ex-Kapitän Díaz, Joel Silva und Ex-Starstürmer Wolff sowie meine Wenigkeit haben ihre aktiven Karrieren altersbedingt beendet. Díaz wurde zum Ehrenspielführer ernannt, ich zum Präsidenten.

Pommes: Wer ist dann jetzt Kapitän?
Flinck: Ich dachte…
Okeke: [fällt ihm ins Wort] Ramaz Shubitidze natürlich. Er ist nach Sweeney jetzt der dienstälteste Spieler hier, seit 08.04.2020 dabei, kennt den Verein in und auswendig. Außerdem ist er ein Star, nein, DER Star in seiner Heimat.

Pommes: Herr Flinck, es ist die sechste Saison in Folge in der zweiten Liga für Xansburg. Erzrivale Eulen ist in der Zeit zweimal aufgestiegen.
Flinck: Ja, das schmerzt un…
Okeke: [unterbricht unwirsch] Das ist ja einer der Gründe, warum Xansburg nun einen neuen Präsidenten bekommen hat. Damit diese Schmach endlich ein Ende findet. Damit Kompetenz in die Vereinsführung kommt.
Flinck: Also so würde…

Pommes: [ignoriert Flinck] Das heißt, Sie peilen den Aufstieg an?
Flinck: [spricht so schnell er kann] Janatürlich!
Okeke: [funkelt Flinck böse an] Kannst du mal aufhören, dich immer in den Vordergrund zu spielen?

Pommes: In der abgelaufenen Saison waren die Rasenkrauler in Österreich Ihr einziger Erstligaverein. Wie bewerten Sie die Saison?
Flinck: Nun, es...
Okeke: [fällt ihm ins Wort] Wir sind abgestiegen. Obwohl es die bisher beste Erstligaplatzierung war, kann man das wohl kaum als Erfolg werten. Ziel ist der direkte Wiederaufstieg.

Pommes: In der Schweiz sind Sie mit Frontenbronten aufgestiegen. Werden Sie dort ihr bisher bestes Ergebnis, einen zehnten Platz in der 12. Saison, überbieten können?
Flinck: Wir sind zuvers...
Harry Okeke: [scheidet ihm das Wort ab] Davon gehe ich aus. Wir hatten dort in letzter Zeit gleich mehrere überraschend gute Transfers und die werden zur 16. Saison altersbedingt noch besser; die Tabellenführung nach drei Spielen ist kein Zufall. Außerdem hat uns die Jugendabteilung mitgeteilt, dass ein Mega-Mörder-Jugendspieler im Laufe der Saison den Sprung in die Profimannschaft wagen wird. In den haben wir 14 Millionen investiert und werden damit den Rekord des FC Mutz für den teuersten Jugendspieler brechen!

Pommes: 14 Millionen! Ist das denn sinnvoll?
Okeke: Nein! Die alte Vereinsführung wollte unbedingt den Rekord brechen. Aus Sicht des Fußballs machen solche Wahnsinnssummen keinen Sinn. Egomanischen Blödsinnsaktionen wird es mit mir nicht mehr geben!
Flinck: Wenn ich dazu auch etwas sa…

Pommes: [scheint Flinck nicht zu hören] Mit etwas Glück könnte das ein Schweizer Ötzi werden.
William Özcan: Mich gibt‘s nur einmal. Costea, HUNT, der neue Jugendspieler – die sind alle Superstars. Aber es gibt nur einen Ötzi und das wird auch immer so bleiben.
Okeke: Da stimme ich dir zu.
Hansi Flinck: Ich bin au…

Pommes: Wir werden sehen. Wenn es so weit ist, werden wir Sie um ein Kurz-Interview bitten, Herr Okeke. Auch an der Einschätzung von Herrn Özcan wären wir natürlich interessiert. Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg in der nächsten Saison!
Der Beitrag wurde nachträglich editiert.
12.10.2020 07:07 von Hansi Flinck
#174
😁👍
12.10.2020 07:33 von Tingel777
#175
Ötzi mit einer triumphalen Rückkehr nach sechs Jahren in der Fremde. Der alte Kadaver hat es immer noch drauf! War das bereits seine Abschiedsvorstellung? We will see....
12.10.2020 11:16 von CeJayAr
#176
starke Interviews Hans und Hansi :-D

die anderen natürlich auch ;-)
Der Beitrag wurde nachträglich editiert.
12.10.2020 12:00 von Gelöscht
#177
Rheinpfalz: Herr Carrot (Name von der Redaktion geändert), das traditionelle Saisonabschlussinterview steht mal wieder an. Nun ist bereits die 16. Saison des beliebten Online-Fußballmanagers UltraSoccer beendet, wie fällt ihr persönliches Fazit zur vergangenen Spielzeit aus?

C.Carrot: Licht und Schatten. Hell und Dunkel. Gute und Böse. Dualismus. Der Anfang ist das Ende. Und das Ende ist der Anfang. Wir sind nicht frei in dem, was wir tun, weil wir nicht frei sind in dem, was wir wollen.

Rheinpfalz: Jaja, sie haben sich Dark auf Netflix reingezogen. Aber gehen wir die Länder doch im Einzelnen durch.

C.Carrot: In Deutschland haben wir uns nach einer schwachen Hinrunde erheblich gesteigert und am Ende einen guten siebten Platz belegt. Das entspricht in etwa den Erwartungen, die ich an die Truppe stelle. In der Schweiz haben wir die Mission Wiederaufstieg mit einer großen Ernsthaftigkeit angenommen und letzten Endes bravourös gemeistert. Tja und dann war da noch Österreich…. wie in der Schweiz in der Vorsaison, ein Totalausfall. Der Abstieg ist die folgerichtige Konsequenz. Leider habe Ich mit taktischen und personellen Experimenten in der Vorrunde selbst dazu beigetragen. Die Doppelbelastung war sicher auch nicht von Vorteil.

Rheinpfalz: Soweit der Blick auf die Ligen. Sie haben die Doppelbelastung bereits angesprochen, bleiben noch die Pokalwettbewerbe. Auch wenn es zu keinem Titel gereicht hat, konnten Sie durchaus für Aufsehen sorgen.

C.Carrot: Korrekt, national waren wir überall mindestens im Achtelfinale, in Österreich haben wir sogar das Finale erreicht. Leider war Mutz einen Tacken stärker. Im Champions Cup hat unser deutsches Team ebenfalls großartig performt, leider waren wir dann im Finale Chiller unterlegen. Aber das muss der Weg sein! Ligatitel sind für unsere Teams kaum zu realisieren, wir müssen zurück zu dem, was uns bereits in der Vergangenheit ausgezeichnet hat: Ein Pokalschreck sein!

Rheinpfalz: Welche Ziele setzen Sie sich für die nun anstehende Spielzeit?

C.Carrot: In Deutschland müssen wir den Abgang von Timo Jakande kompensieren, der über Jahre ein verlässlicher Torjäger war. Zudem fällt mit Ötzi natürlich die Identifikationsfigur schlechthin weg. Einige Spieler werden altersmäßig langsam abbauen, so dass ich unseren Kader eher etwas unter dem Niveau der letzten Saison sehe. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre toll. In Österreich kann nur der direkte Wiederaufstieg das Ziel sein, alles andere wäre inakzeptabel. Und in der Schweiz kann das Ziel nur Klassenerhalt lauten. Der altersbedingte Abgang von Torjäger Buhler muss aufgefangen werden, zudem schmerzt der Verlust von Lauridsen, welcher sich lieber für das große Geld woanders entschieden hat.

Rheinpfalz: Sie haben „Ötzi“ bereits erwähnt, haben Sie noch ein paar Worte für den vermutlich größten Spieler in der Geschichte von UltraSoccer?

C.Carrot: Über Ötzi wurde eigentlich schon alles gesagt. Der Mann, der Mythos, die Legende. Von ihm würde ich sogar meine Frau schwängern lassen. Obwohl, das hat er ja schon längst… Es war wohl die beste Entscheidung meines Lebens, ihn in Saison 1 nach Hüffler zu lotsen. Dass er im letzten Spiel seiner Karriere dann noch das Siegtor erzielt, passt zu seiner märchenhaften Laufbahn. Wir werden uns zeitnah zusammensetzen und über seine weitere berufliche Zukunft sprechen. Bei der Viktoria ist immer ein Plätzchen frei für Willy.

Rheinpfalz: Was Özcan in Deutschland war, ist Costea in Österreich. Wie kann man mit einem solchen Fußballer in seinen Reihen absteigen?

C.Carrot: Als die Bazis damals Costea zum Verkauf anboten, waren wir erstaunt und dachten „Der Costea fast gar nix“… Inzwischen wissen wir warum. Costea wäre der größte Fußballer aller Zeiten, wenn er sich auf den Sport konzentrieren würde. Leider sind ihm andere Dinge wichtiger (Koks und Nutten, Anmerkung der Redaktion). Zudem ist es merkwürdig, dass er noch immer monatliche Zahlungen aus Salzburg erhält. Wir werden Costea auf die Transferliste setzen, für eine angemessene Summe darf er uns jederzeit verlassen.

Rheinpfalz: Abseits von Zielen und Platzierungen, auf was können sich die Fans bei ihren Teams in der kommenden Saison freuen?

C.Carrot: In Deutschland wird durch den Verlust von Ötzi und den Abgang von Jakande natürlich der Torjäger-Spot frei, mal schauen, wer diese Rolle annimmt. Die Mannschaft ist eine Einheit und wird uns wieder Freude bereiten. Unsere Ösis werden für Wiedergutmachung brennen und die Herausforderung zweite Liga annehmen. Und unsere Schweizer werden ihre Rolle als Außenseiter annehmen und für den Klassenerhalt fighten.

Rheinpfalz: Auf wen oder was sind sie sonst in ihren Ligen gespannt?

C.Carrot: In Deutschland bin ich sehr gespannt, ob Coach Flinck mit seinem Xansburg bestehen kann. Das größte Ego der Liga hat er ja bereits jetzt schon. Die zweite Liga in Österreich ist für uns natürlich eine große Unbekannte, aber ich freue mich auf das Duell mit den Terrorsauriern, oder wie die heißen? Die Schweiz ist mir scheißegal. Außerdem bin ich weiterhin gespannt, wann Ethan Stenogramme und erweiterte Tabellen einführt (bricht in schallendes Gelächter aus, Anm. der Red.)

Rheinpfalz: Eine Frage noch zum Abschluss? Wie sehr lieben Sie die Zahl 13 und kennen Sie eigentlich Bela Guttmann?

C.Carrot: Schleich dich, oder es wird für dich gleich ziemlich Schlechtmann!

Rheinpfalz: Herzlichen Dank für dieses viel zu lange Interview.
13.11.2020 11:40 von CeJayAr
#178
Eines deiner besten Interviews bisher, auch wenn dir ein sachlicher Fehler unterlaufen ist ("Das größte Ego der Liga"). Mal sehen, ob ich noch dazu komme, auch ein Interview zu schreiben, schließlich weiß ich, dass alle nur darauf warten, meinen Worten zu lauschen. ;-)
13.11.2020 13:43 von Hansi Flinck
#179
sehr schön zu lesen immer! :-)
13.11.2020 13:48 von Gelöscht
#180

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